Recherche ...

Armouring Maximilian – Chivalry, tournament and the culture of the gift at the court of Maximilian

Ziel von Armouring Maximilian ist es, die Harnischaufträge Kaiser Maximilians I. (1459–1519) in ihrer vielschichtigen künstlerischen, politischen und sozialen Bedeutung neu zu evaluieren. Im Zentrum steht die Bedeutung des Harnisches unter Maximilian als Ausrüstung für Turnier und Feld sowie für die höfische Repräsentation und nicht zuletzt als Mittel der Diplomatie.

Das Projekt analysiert erstmals systematisch und in gezielter Zusammenschau eine Vielzahl an Quellen – archivalische Dokumente (bereits bekannte sowie neu erschlossene), bildliche Darstellungen (Gedächtniswerke Maximilians I.) und erhaltene Plattnerarbeiten (v. a. der Hofwerkstatt in Innsbruck).

Armouring Maximilian stellt die gesamte Bandbreite der Harnischaufträge des Kaisers – von den luxuriösen Einzelanfertigungen bis zur militärischen Massenware – in einen breiten soziokulturellen und geopolitischen Rahmen. Das Forschungsprojekt beleuchtet die persönlichen Netzwerke des Kaisers, etwa die Empfänger von Harnischgeschenken, die Teilnehmer an Turnieren und die für ihn arbeitenden Personen (Künstler, Hofbeamte etc.).

Armouring Maximilian ist ein Teilprojekt des durch den FWF für eine erste Förderperiode von vier Jahren mit über 4 Mio. EUR finanzierten SFB-Projektes Managing Maximilian (Akronym: ManMAX). ManMAX verbindet acht Teilprojekte an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Universität Wien, der Universität Graz, der Albertina und am Kunsthistorischen Museum. Alle Teilprojekte werden zu einer neuen prosopographischen Datenbank beitragen, die sich den Personen am und um den Hof Kaiser Maximilians I. widmet.


Bernhard Strigel, Porträt Kaiser Maximilians I., um 1500, Wien, Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, Inv.-Nr. 922
Konrad Seusenhofer, Faltenrockharnisch für den jugendlichen, späteren Kaiser Karl V., Innsbruck und Augsburg, 1512–1513, Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer, Inv.-Nr. A 109
Lorenz Helmschmid, Ein Paar Fingerhandschuhe für Erzherzog (später Kaiser) Maximilian I., Augsburg, um 1485, Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer, Inv.-Nr. A 58a
Turnier mit Sigmund von Welsperg (gest. um 1515), in: Freydal, Turnierbuch Kaiser Maximilians I., Süddeutsch, 1512–1515, fol. 29, Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer, Inv.-Nr. KK 5073

Information

Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer

Projektleitung
Stefan Krause

Projektmitarbeit
MA MSt Rahul Kulka (40 Std.) und MA Alexandra Burger (20 Std.)

Projektlaufzeit
2023-2027

Teilprojekt 02 von:
Managing Maximilian (1493-1519) – Persona, Politics, and Personnel through the Lens of Digital Prosopography (Acronym: ManMAX)
, SFB F9200, Projektkoordinator: PD Dr. Andreas Zajic, MAS.

mehr Informationen zum Projekt

to top