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Stele des Seneb-mi-iu

Im Mittleren Reich war Abydos ein wichtiges Wallfahrtsziel, weil der Ort als Begräbnisstätte des Totenherrschers Osiris galt. Ihm zu Ehren fanden dort regelmäßig Prozessionen statt. Entlang des Prozessionsweges wurden vor allem in der 12. und 13. Dynastie zahlreiche Kapellen errichtet, die mehrere Stelen, aber auch Statuen und Opfertafeln enthielten. Diese Kapellen waren Scheingräber, die errichtet wurden, damit ihre Besitzer symbolisch an den Osiris-Mysterien teilnehmen konnten.Diese Tradition wurde auch nach dem Mittleren Reich fortgesetzt. Die Stele des Seneb-mi-iu kann aufgrund stilistischer Merkmale in die 17. Dynastie datiert werden. Unterhalb des gerundeten Giebelfeldes mit den Udjat-Augen und dem Schen-Ring als Schutz- und Abwehrsymbole sind links der Grabherr und gegenüber eine Frau jeweils vor einem Speisetisch dargestellt, darunter sind drei weitere Personen gezeigt. Die Inschriften enthalten Opferformeln.

Titel:
Stele des Seneb-mi-iu

Zeit:
Ca. 17. Dynastie, 1600-1569 v. Chr.

Objektbezeichnung:
Stele

Kultur:
Ägyptisch

Material/Technik:
Kalkstein

Maße:
H 48,5 cm, B 32,5 cm, T 5,4 cm, G 17 kg

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Ägyptisch - Orientalische Sammlung

Inv. Nr.:
Ägyptische Sammlung, INV 166

Provenienz:
1821 Ankauf durch E. A. Burghart in Ägypten

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