Stirnschildchen einer Rossstirn (Die Säulen des Herkules)
Auf dem kartuschenähnlichen Schildchen findet sich auf geschwärztem Punktgrund, vergoldet die Figur des Herkules, der die beiden Säulen - die Felsen von Gibraltar und Ceuta - trägt. Dies ist die Symboldarstellung Karls V., die verbunden mit seiner Devise "plus ultra" nichts anderes aussagen sollte, als "darüber hinaus" - nämlich über Gibraltar, die westliche Grenze der Alten Welt hinaus. Zu welcher Harnischgarnitur das Schildchen gehörte, ist bisher nicht bekannt.
Titel:
Stirnschildchen einer Rossstirn (Die Säulen des Herkules)
Besitzer/in:
Kaiser Karl V. Sohn des Philipp von Habsburg (1500 - 1558)
Zeit:
um 1545
Objektbezeichnung:
Stirnschild
Kultur:
Augsburg
Besitzer/in:
Kaiser Karl V. Sohn des Philipp von Habsburg (1500 - 1558)
Künstler/in:
Desiderius Helmschmid , (?) (1513 - 1579, tätig in Augsburg)
Material/Technik:
Eisen, geschmiedet, teils geätzt. Ätzdekor: teils feuervergoldet, teils schwarzgeätzt, teils mit schwarzer Ölfarbe gefüllt (modern).
Maße:
L 15 cm x H 0,5 cm x B 13 cmGewicht: 0,10 kg
Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer
Inv. Nr.:
Hofjagd- und Rüstkammer, A 592

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