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Hermes tötet den 100-äugigen Argos

Auf der Hauptseite (Seite A) des Stamnos, einem Weingefäß mit kurzem Hals und zwei waagrechten Henkeln, ist die Tötung des Riesen Argos dargestellt. Dieser besaß am ganzen Körper Augen und konnte so in alle Richtungen sehen. Auf Befehl der Hera sollte er die von Zeus in eine Kuh verwandelte schöne Io bewachen, damit sich Zeus, der Gatte der Hera, der Io nicht nähern kann. Doch wird Argos von Hermes überwältigt: Der bärtige Gott fasst den aufs linke Knie gesunkenen Argos mit der Linken am Bart und zückt mit der Rechten das Schwert gegen ihn. Dahinter die (fälschlicherweise als Stier gezeichnete) Kuh Io. Rechts sitzt Zeus mit Szepter in der Linken auf einem Klappstuhl mit Tierklauenfüßen.Seite B zeigt zwei Jünglinge und einen Mann in Mänteln. Der Jüngling links hält einen Hasen, der mittlere einen langen Stab, der Bärtige lehnt an einem knorrigen Stock. Über dem Hasen ist ein Diptychon zu sehen, eine zweiteilige Schreibtafel.

Titel:
Hermes tötet den 100-äugigen Argos

Zeit:
Anfang 5. Jh. v. Chr.

Objektbezeichnung:
Stamnos

Kultur:
Griechisch

:
Caere (Cerveteri, Italien)

Material/Technik:
Ton

Maße:
H. 29,8 cm, Dm. 24,5 cm, 2,17 kg

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.:
Antikensammlung, IV 3729

Provenienz:
Oesterr. Museum Wien; aus Slg. A., Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert

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