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Lira da braccio

Diese Lira da braccio von Giovanni d'Andrea (frühes 16. Jh.) ist vermutlich die prunkvollste ihrer Gattung. Die Wölbung des Bodens lässt ein männliches Gesicht erkennen; gleichzeitig sind die Formen eines menschlichen Torsos angedeutet. Anklänge an die Formen des weiblichen Körpers zeigt die Wölbung der Decke. Es liegt nahe, darin einen Hinweis auf die Nähe von Liebe und Musik zu sehen. Dendrochronologische Untersuchungen haben ergeben, dass der jüngste Jahresring der Decke aus dem Jahr 1504 stammt, was im Einklang mit dem angegebenen Entstehungsjahr steht. Bearbeitungsspuren am Korpus und vor allem an den Rändern von Decke und Boden lassen es möglich erscheinen, dass das Instrument ursprünglich eine andere Umrissform hatte und erst später sein derzeitiges Erscheinungsbild erhielt. (rh)

Literatur:Julius Schlosser: Die Sammlung alter Musikinstrumente. Beschreibendes Verzeichnis, Wien 1920.Rudolf Hopfner: Meisterwerke der Sammlung alter Musikinstrumente, Wien 2004.

Hersteller/in:
Giovanni d'Andrea

Zeit:
1511

Objektbezeichnung:
Lira da braccio

Kultur:
Italien, Verona

Hersteller/in:
Giovanni d'Andrea

Maße:
Hüllmaß: 810 × 260 × 70 mm

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Sammlung alter Musikinstrumente

Inv. Nr.:
Sammlung alter Musikinstrumente, 89

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