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Sammlung alter Musikinstrumente

Die Sammlung alter Musikinstrumente bietet im Herzen der Musikstadt Wien eine faszinierende Reise durch die europäische Musikgeschichte. Sie verwahrt, pflegt und präsentiert zahlreiche Instrumente, die von berühmten Musikern und Komponisten gespielt wurden. Der kostbare Bestand an Instrumenten lässt die Klangwelten der Renaissance, der komponierenden Kaiser des Wiener Barocks, der Wiener Klassik mit Haydn, Mozart und Beethoven sowie der Romantik und späterer Epochen lebendig werden.

Eine musikalische Schatzkammer

In den einst für das Kaiserehepaar Elisabeth und Franz Joseph I. errichteten Privatgemächern entfaltet sich eine musikalische Schatzkammer: einzigartige Instrumente des 16. Jahrhunderts, glanzvolle Stücke aus dem Besitz des Kaiserhauses und Klaviere, die einst unter den Händen von Virtuosen wie Wolfgang Amadeus Mozart, Clara Schumann, Johannes Brahms und Franz Liszt zum Klingen gebracht wurden. Ein besonderes Highlight sind die von Dr. Herbert und Evelyn Axelrod der Sammlung gewidmeten vier Streichinstrumente von Jacob Stainer.

Adresse

Sammlung alter Musikinstrumente, Zugang über das Weltmuseum Wien
Heldenplatz, 1010 Wien
Google Maps

Tickets

Vollpreis 16€
Ermäßigt 12€
Kinder & Jugendliche <19 frei

Tickets
Ein Instrumenten-Museum von höchster Bedeutsamkeit
Durch ihre Fülle an Seltenheiten und einzigen Stücken ist die neue Instrumenten-Abteilung des Wiener Kunsthistorischen Museums unerreicht.
diese unschätzbare Sammlung
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Die Ausstellung der Sammlung alter Musikinstrumente zeigt meisterhafte Kunstwerke des Instrumentenbaus. Die Exponate reichen von frühen Meisterwerken der Instrumentalmusik des 16. Jahrhunderts bis hin zur Wiederentdeckung der Alten Musik im 20. Jahrhundert. Jedes Stück spiegelt nicht nur die musikalischen, sondern auch die technologischen Innovationen seiner Epoche wider. Ein mehrsprachiger Audioguide führt durch die Musikepochen, erläutert die handwerklichen und technologischen Besonderheiten der Exponate und lädt mit zahlreichen Klangbeispielen dazu ein, die einzigartigen Klangwelten der Instrumente zu erleben.

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Die Geschichte der Sammlung

Die Sammlung alter Musikinstrumente kann auf eine Tradition zurückblicken, die mehr als vier Jahrhunderte umspannt. Auf Schloss Ambras gründete Erzherzog Ferdinand II. in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts eine der reichsten und wertvollsten Kunst- und Wunderkammern der Spätrenaissance. Ein wichtiger Bestandteil war eine erlesene Sammlung von Musikinstrumenten. Mehr als 80 Instrumente – meist aufwendig gearbeitete Widmungsstücke an den kunst- und musikliebenden Tiroler Landesherrn – sind noch erhalten.

Den zweiten Kernbestand der Sammlung alter Musikinstrumente bilden Objekte der italienischen Spätrenaissance und des Frühbarocks, die auf die Sammeltätigkeit der auf Schloss Catajo ansässigen, musikbegeisterten Familie Obizzi zurückgehen. Eine 1669 in den Decrizione del Catajo von Giuseppe Betussi erstmals erwähnte Sammlung von Musikinstrumenten wurde durch Marchese Tommaso Gravato degli Obizzi (1750-1803) erheblich erweitert. Catajo fiel schließlich als Erbe an Erzherzog Franz Ferdinand, die Bestände wurden nach Wien überführt und 1914 den kaiserlichen Sammlungen einverleibt. Durch diese zwei weit zurückreichenden Sammlungen ist ein weltweit einzigartiger Bestand an Renaissance- und Barockinstrumenten im Kunsthistorischen Museum verwahrt.

Die erste gemeinsame Aufstellung der Musikinstrumente in zwei Räumen der Neuen Burg erfolgte 1916, vier Jahre später ein erster Katalog. Eine verwaltungstechnisch eigenständige Sammlung entstand 1939, als ein Teil der inzwischen über 400 Instrumente umfassenden Sammlung gemeinsam mit Leihgaben der Gesellschaft der Musikfreunde im Palais Pallavicini ausgestellt wurden. Im Rahmen dieser Präsentation fanden auch erstmals als „Hausmusiken“ bezeichnete Konzerte statt, bei denen einige der Objekte klanglich präsentiert wurden. 

Nach der NS-Zeit wurde die Ausstellung wieder in die Neue Burg verlegt und blieb ein wichtiger Anziehungspunkt für die Pioniere der Wiederdeckung der Alten Musik. Isolde Ahlgrimm, Alice und Nikolaus Harnoncourt, Josef Mertin, Gustav Leonhardt, Karl Scheit und viele mehr waren über viele Jahre mit der Sammlung verbunden. Seit der Neuaufstellung im Jahr 1993 werden die Instrumente in zwölf Sälen präsentiert. Die Restaurierungswerkstätte bildet seit 1997 im Rahmen einer Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Studierende im Bereich der Restaurierung von Musikinstrumenten aus. Zahlreiche Publikationen, Kataloge, technische Zeichnungen der Instrumente, CD-Aufnahmen und Konzerte sprechen ein vielfältig interessiertes Publikum an und bieten einen umfassenden Zugang zur Sammlung.

Erfahren Sie mehr über die wissenschaftliche Arbeit der Sammlung alter Musikinstrumente.

Zur Sammlung

Sammlung alter Musikinstrumente im Shop

Meisterwerke der Sammlung alter Musikinstrumente
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Musikalische Werbungs- und Hochzeitsgaben
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Die Zinken und der Serpent der Sammlung alter Musikinstrumente
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Der Hammerflügel von Johann Schantz
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Instrumente der Sammlung Dr. Herbert R. und Evelyn Axelrod
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Weitere Ausstellungen

Unsere Ausstellungen führen Sie zurück in die traditionsreiche Geschichte unseres Hauses. Hier treffen bewährte Meisterwerke auf neu erschlossene Themen – ein Blick auf Kunst, Kultur und Vergangenheit, der die Sammlung kontinuierlich beleuchtet.