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Wachs in seinen Händen Daniel Neubergers Kunst der Täuschung

bis 09.06.2025
Ein Wachsskulptur von Daniel Neuberger eines detailreichen Kopfs eines Mannes mit lockigem Haar und einem roten Kopftuch. Er hat einen nachdenklichen Gesichtsausdruck und hält eine Hand an sein Kinn. Sein Gewand ist grün mit goldenen Akzenten, und der Hintergrund ist dunkel.

Ab Februar 2025 widmet das Kunsthistorische Museum erstmals dem Künstler Daniel Neuberger (1621–1680) und seiner beeindruckenden Kunst der Täuschung eine Ausstellung. 

Highlights und Öffnungszeiten

Wachs in seinen Händen. Daniel Neubergers Kunst der Täuschung zeigt die Virtuosität des Meisters im plastischen Formen mit Wachs und dem Imitieren verschiedenster Materialien und Oberflächen. Seine oft nur wenige Zentimeter großen Kunstwerke waren in ganz Europa begehrt und überzeugen auch heute noch durch ihren augentäuschenden Illusionismus.

Adresse

Kunstkammer, Hochparterre
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
Google Maps

Öffnungszeiten

Di – So, 10 – 18 Uhr
Do bis 21 Uhr
 

weitere Besuchsinfos

Tickets

Vollpreis € 21
Ermäßigt € 18
Kinder & Jugendliche <19 frei

Tickets

Besucher*innen verbringen im Schnitt ca. 1,5 Stunden in der Kunstkammer.

Ein Genie der Illusion

Neuberger war einer der bedeutendsten und vielseitigsten Künstler am Wiener Kaiserhof. Besonders berühmt war er jedoch für seine Fähigkeit, mit Wachs andere Naturmaterialien wie Elfenbein, Eisen, Edelstein oder Holz nachzuahmen oder sogar zu übertrumpfen.

Das Bild zeigt eine große, dunkle Holzrahmenkonstruktion mit 81 kleinen, rechteckigen Bildern. Jedes Bild stellt verschiedene Szenen dar, die größtenteils in Rosa und Weiß gehalten sind, und illustrieren mythologische oder kunstvolle Darstellungen. Die Anordnung ist ordentlich und symmetrisch.

Zwischen 1650 und 1663 war Neuberger am Kaiserhof als Wachsbossierer und Porträtist für die Kaiser Ferdinand III. und dessen Söhne Ferdinand IV. und Leopold I. tätig. Hier entstanden auch seine Hauptwerke, die sich heute im Kunsthistorischen Museum befinden. Zwei seiner herausragendsten Arbeiten wurden in den letzten Jahren in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums umfassend restauriert und stehen nun im Zentrum dieser Ausstellung: ein 60-teiliger Zyklus der Metamorphosen nach Ovid und eine allegorische Darstellung auf den Tod Kaiser Ferdinands III. Ergänzend werden ein Dutzend weiterer Werke in Wachs aus Neubergers Wiener Schaffensperiode gezeigt. 
 

Restaurierung Daniel Neubergers Allegorie auf den Tod Kaiser Ferdinands III.

Daniel Neuberger – Leben & Technik

Der Kaiserautomat

Mit seiner innovativen Technik, für die ihm Leopold I. ein Privileg verlieh, knüpfte Neuberger an das im 17. Jahrhundert in der Malerei außerordentliche beliebte Trompe-l’Œil (frz. „Täusche das Auge“) an und übertrug diese Grundidee auf die Bildhauerei. Legendär war seine lebensgroße Wachsfigur des Kaisers, die er für die Wiener Schatzkammer angefertigt haben soll und die – mit einem verborgenen Mechanismus versehen – den Eindruck erweckte, den leibhaftigen Kaiser vor sich zu haben.

Wachs in seinen Händen bietet einen umfangreichen Blick auf die technische Virtuosität und differenzierte Darstellungsweise Neubergers. Mit der Gegenüberstellung von geisteswissenschaftlichen, konservierungswissenschaftlichen, kunsthistorischen und technologischen Aspekten vermittelt die Ausstellung außerdem anschaulich die Pfeiler heutiger Museumsarbeit. 

Tickets

Wachs in seinen Händen im Saalplan

Wachs in seinen Händen ist im Hochparterre zu finden.

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Ab Februar 2025 widmet das Kunsthistorische Museum erstmals dem Künstler Daniel Neuberger (1621–1680) und seiner beeindruckenden Kunst der Täuschung eine Ausstellung. 

Die Kunstkammer präsentiert rund 2.200 faszinierende Objekte, technische Meisterwerke und seltene Materialien wie Elfenbein, Straußeneier und Korallen aus dem späten Mittelalter bis zur Barockzeit.

Weitere Ausstellungen

Unsere Ausstellungen führen Sie zurück in die traditionsreiche Geschichte unseres Hauses. Hier treffen bewährte Meisterwerke auf neu erschlossene Themen – ein Blick auf Kunst, Kultur und Vergangenheit, der die Sammlung kontinuierlich beleuchtet.