Handstein mit dem Opfer Abrahams
Handsteine sind Gesteinsproben oder Erzstufen, die künstlerisch überformt bzw. ergänzt wurden. Meist sind dabei Szenen aus dem Bergbau mit religiösen Themen kombiniert. Handsteine symbolisierten in der fürstlichen Kunstkammer den Reichtum eines Landes an Bodenschätzen und verkörperten zugleich idealtypisch die Verbindung von Natur und Kunst. Der erhaltene Bestand aus der Sammlung Erzherzog Ferdinands II. ist heute der weltweit bedeutendste seiner Art.
Titel:
Handstein mit dem Opfer Abrahams
Künstler/in:
Caspar Ulich (nachweisbar 1555 - 1576 St. Joachimsthal)
Zeit:
1563 datiert
Objektbezeichnung:
Handstein
Kultur:
St. Joachimsthal
Künstler/in:
Caspar Ulich (nachweisbar 1555 - 1576 St. Joachimsthal)
Material/Technik:
Silbererzstufe, verschiedene Mineralien, Silber, vergoldet
Maße:
19,8 cm × 9 cm
Beschriftung:
"MENS IMMOTA MANET 15 AB 63"; "ABRAHAM IÖRGER"
Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer
Inv. Nr.:
Kunstkammer, 4142

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