Sogenannte Saliera
Die einzige erhaltene Goldschmiedearbeit des schon zu Lebzeiten berühmten Florentiner Künstlers ist weit mehr als ein kostbares Tischgerät für Salz und Pfeffer. Mit seinem Bildprogramm ist es ein Sinnbild des Kosmos, auf den die Gottheiten Neptun (Meer) und Tellus (Erde) ebenso verweisen wie die Motive der Tageszeiten und der vier Winde am Sockel. Diesen Kosmos beherrscht der in Wappen und Emblemen präsente Auftraggeber: König Franz I. von Frankreich.
Titel:
Sogenannte Saliera
Künstler/in:
Benvenuto Cellini (1500 Florenz - 1571 Florenz)
Zeit:
1540-1543
Objektbezeichnung:
Tafelgerät; Gefäß; Salzfass
Kultur:
Paris
Künstler/in:
Benvenuto Cellini (1500 Florenz - 1571 Florenz)
Material/Technik:
Gold, Email, Ebenholz, Elfenbein
Maße:
28,5 cm × 21,5 cm × 26,3 cm
Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer
Inv. Nr.:
Kunstkammer, 881

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