Sogenannte Wiener Planetenuhr
Rudolf II. und die Kunst der ZeitmessungDer Kaiser förderte am Prager Hof die enge Zusammenarbeit zwischen Astronomen, Mathematikern und Uhrmachern. Als Folge entstanden bahnbrechende Werke der Feinmechanik. Bei der sog. „Wiener Planetenuhr“ handelt es sich um die erste Uhr mit einer Darstellung des heliozentrischen Planetensystems, bei der sog. „Wiener Kristalluhr“ um die älteste erhaltene Uhr mit Sekundenanzeige. Den Himmelsglobus und die emaillierte Tischuhr erwarb Rudolf II. in Augsburg.
Titel:
Sogenannte Wiener Planetenuhr
Zugeschrieben an:
Jobst Bürgi (1552 Lichtensteig - 1632 Kassel)
Zeit:
um 1605
Objektbezeichnung:
Uhr; Tischuhr
Kultur:
Prag
Zugeschrieben an:
Jobst Bürgi (1552 Lichtensteig - 1632 Kassel) Jan Vermeyen (Goldschmiedearbeit) (vor 1559 Brüssel - 1608 Prag)
Material/Technik:
Kupferlegierung, vergoldet, Silber, Deckfarbenmalerei, Bergkristall, Glas; Werk: Eisen, Messing
Maße:
H. 39,3 cm, B. 18,4 cm, T. 13,6 cm
Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer
Inv. Nr.:
Kunstkammer, 846

Dieses Objekt sucht noch einen Kunstpaten oder eine Kunstpatin!
Mit einer Kunstpatenschaft fördern Sie direkt und nachhaltig die wissenschaftliche Dokumentation, Erforschung, Restaurierung und Präsentation der Bestände unserer einzigartigen Sammlungen. Sie möchten die Kunstpatenschaft für ein bestimmtes Objekt übernehmen? Dann melden Sie sich bei uns! Wir beraten Sie gerne!

