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Totenbuch des Chonsu-mes

Ab dem Neuen Reich wurden dem Verstorbenen Payprusrollen ins Grab mitgegeben, die Anweisungen für das Leben im Jenseits enthalten. Diese sogenannten Totenbücher bestehen aus einer Sammlung verschiedener Sprüche. Beim Totenbuch des Tempelarchivars Chonsu-mes liegt das Schwergewicht nicht im schriftlichen Bereich, sondern in den Darstellungen.Ein zentrales Thema ist das Totengericht, bei dem das Herz des Toten gegen die Maat, die Göttin der Wahrheit, aufgewogen wird. Auf einer Waagschale liegt das Herz des Toten, auf der anderen ist eine Feder als Symbol der Maat oder, wie im vorliegenden Fall, eine kleine Figur der Göttin dargestellt. Falls die beiden nicht im Gleichgewicht sind, werden das Herz und der Tote vom Ungeheuer, das bei Gott Osiris wartet, verschlungen.Eine weitere Darstellung zeigt den Toten, der gerade von Gott Anubis mumifiziert wird. Unter der Bahre sind vier Kanopen dargestellt. Links und rechts der Bahre knien die Göttinnen Isis und Nephthys, die den Toten betrauern.Der Papyrus des Totenbuches, der ursprünglich über vier Meter lang war, ist heute in zwei Teile geschnitten.

Titel:
Totenbuch des Chonsu-mes

Zeit:
21. Dynastie, um 1000 v. Chr.

Objektbezeichnung:
Papyrus

Kultur:
Ägyptisch

Material/Technik:
Papyrus, bemalt

Maße:
L 410 cm, H 15,5 - 16 cm

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Ägyptisch - Orientalische Sammlung

Inv. Nr.:
Ägyptische Sammlung, INV 3859

Provenienz:
1825 Ankauf von Drovetti

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