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Ägyptisch-Orientalische Sammlung

Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung zählt zu den bedeutendsten Kollektionen ägyptischer Altertümer in Europa. Sie umfasst heute ca. 18.500 Objekte aus dem Alten Ägypten und dem Vorderen Orient, welche durch Schenkungen, Ankäufe und durch archäologische Grabungen in das Museum gelangt sind. Die Bearbeitung der Bestände und die Erforschung der Sammlungsgeschichte stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Sammlungsarbeit.

Über die Sammlung

Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung weist herausragende Statuen und Reliefs aus allen Epochen der altägyptischen Geschichte auf. Dank der österreichischen Grabungen in Giza im frühen 20. Jahrhundert besitzt das Kunsthistorische Museum eine der bedeutendsten Sammlungen von Denkmälern des Alten Reiches außerhalb Ägyptens. Herausragende Bestände aus dem Mittleren und Neuen Reich, aus der Spätzeit und der Ptolemäerzeit sind im 19. Jahrhundert u.a. den Ankäufen von Ernst August Burghart und der Sammlung von Erzherzog Ferdinand Max (dem späteren Kaiser Maximilian von Mexiko) zu verdanken. Im 20. Jahrhundert gelangte durch die offizielle Fundteilung umfangreiches archäologisches Material aus Grabungen in Ägypten und Nubien in die Sammlung.

Die Erstellung von Bestandskatalogen nach Objektgruppen, Studien von ausgewählten Objekten sowie fachübergreifende Forschungskooperationen bilden den Kern der wissenschaftlichen Sammlungsarbeit. Durch Sonderausstellungen werden die Ergebnisse der Forschungen einem breiteren Publikum zur Kenntnis gebracht.

Forschungsprojekte der Sammlung

Restaurierung

Die Aufgaben der Sammlungsrestauratorinnen umfassen neben der Konservierung und Restaurierung der Sammlungsobjekte auch die Sammlungspflege sowie die Leihgabenvorbereitung und -betreuung. Darüber hinaus kümmern sie sich gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Sammlungspersonal um eine adäquate Präsentation der Objekte in den Schauräumen sowie um die Verwahrung der Objekte in den Depots.

Zu ihren Forschungsaufgaben zählen neben technologischen Untersuchungen der Objekte auch Forschungen hinsichtlich der präventiven Konservierung sowie die Entwicklung und Evaluierung von Behandlungsmethoden für die Bestände. Bei Forschungskooperationen sind die Restauratorinnen eine wichtige Schnittstelle, da sie für die Vorbereitung und Betreuung der zu untersuchenden Objekte zuständig sind und auch eigenen Forschungsfragen nachgehen.

Publikationen der Sammlung

Meisterwerke der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung
Meisterwerke der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung
Das alte Ägypten und seine Nachbarn
Das alte Ägypten und seine Nachbarn

Dauerausstellung

Die Ägyptisch- Orientalische Sammlung ist dauerhaft im Hochparterre zu finden.

Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung umfasst mehr als 18.500 Objekte, die aus Ägypten, dem südlich angrenzenden Nubien sowie aus Mesopotamien und von der arabischen Halbinsel stammen. Der Zeitraum ihrer Entstehung umfasst fünf Jahrtausende - er beginnt in prädynastischer Zeit (um 4.500 v. Chr.) und reicht bis in die christliche Epoche. Zu den Meisterwerken der Sammlung zählen königliche Statuen und Reliefs, dekorierte Särge und Grabausstattungsgegenstände und auch eine originale Kultkammer von einem Beamtengrab in Giza.

Zur Ausstellung

Weitere Sammlungen & Abteilungen