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Senatus Consultum de Bacchanalibus

Die berühmte Bronzetafel überliefert den ältesten als Abschrift erhaltenen Senatsbeschluss in lateinischer Sprache. Er nennt das Verbot der Bacchanalien, der Kulthandlungen für den Gott Dionysos/Bacchus: Feste zu Ehren des Gottes hatten mitunter ekstatische Ausschreitungen zur Folge, zudem gerieten die Anhänger des Kultes in den Verdacht der staatsgefährdenden Verschwörung. Die hier vorliegende, einzige erhaltene Abschrift des Edikts enthält auch den Befehl, die Bestimmungen und die Strafen für Verstöße in der Volksversammlung zu verkünden und öffentlich auszuhängen.Die Tafel wurde im Jahr 1640 bei der Errichtung eines Palastes für die Fürsten Cigala in Tiriolo gefunden und mit einem barocken Schildpattrahmen eingefasst, der mit Perlmutt- und Goldintarsien verziert ist. Der kostbare Rahmen enthält auch die lateinische Widmungsinschrift an Kaiser Karl VI. aus dem Jahr 1727.

Titel:
Senatus Consultum de Bacchanalibus

Zeit:
186 v. Chr.

Objektbezeichnung:
Inschrift

Kultur:
Römisch

:
Tiriolo (Kalabrien, Italien)

Material/Technik:
Bronze

Maße:
27,3 cm × 28,5 cm × 0,4 cm

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.:
Antikensammlung, III 168

Provenienz:
Kaiser Karl VI. (Geschenk 1727); Hofbibliothek; 1847 Übernahme

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