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Antikensammlung

Die Objekte der Antikensammlung umspannen einen Zeitraum von mehr als 3.000 Jahren und reichen von der bronzezeitlichen Keramik Zyperns aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. bis hin zu frühmittelalterlichen Funden. In der Schausammlung sind etwa 2.500 einzigartige Objekte zu sehen. Schatzfunde, Prunkkameen, Architekturelemente, Mosaike, Vasen und Meisterwerke aus Marmor lassen das antike Griechenland, das Imperium Romanum und die bewegte Geschichte einer Vielzahl an Nachbarkulturen wieder aufleben.

Überlebensgroß und winzig klein

Vom kleinen Goldohrring bis hin zu großen steinernen Statuen bietet die Antikensammlung Einblick in unzählige Facetten der Geschichte.

Adresse

Antikensammlung, Hochparterre
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
Google Maps

Öffnungszeiten

Di – So, 10 – 18 Uhr
Do bis 21 Uhr
 

weitere Besuchsinfos

Tickets

Vollpreis € 21
Ermäßigt € 18
Kinder & Jugendliche <19 frei

Tickets

Besucher*innen verbringen im Schnitt ca. 1,5 Stunden in der Antikensammlung.

„Zu Wien ist aber nichts, was Erwähnung verdienete …“
„Zu Wien ist aber nichts, was Erwähnung verdienete …“

Der Amazonensarkophag, die Bronzetafel mit dem berühmten Senatus consultum de Bacchanalibus und das Theseus-Mosaik laden ein, genauer hinzuschauen. 

Drei Schwerpunkte machen die Sammlung jedoch zu einer der besten ihrer Art: die antiken Prunkkameen, darunter die berühmte Gemma Augustea, die Schatzfunde aus der Völkerwanderungszeit und dem Frühmittelalter wie etwa der Goldschatz von Nagyszentmiklós sowie die Vasensammlung mit Meisterwerken wie dem Brygos-Skyphos.

Antikensammlung in unserer Online Sammlung entdecken

Die Antikensammlung im Saalplan

Die Antikensammlung ist dauerhaft im Hochparterre zu finden.

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Die Antikensammlung präsentiert rund 2.500 einzigartige Objekte aus einem Zeitraum von 3000 Jahren, darunter Schatzfunde, Prunkkameen, Mosaike und Marmormeisterwerke, die die Geschichte des antiken Griechenlands, des Römischen Reiches und ihrer Nachbarkulturen zum Leben erwecken.

Die Geschichte der Sammlung

Die Geburt der Antikensammlung
Als eigentliches Geburtsjahr der Antikensammlung muss das Jahr 1798 bezeichnet werden, in dem Franz de Paula Neumann zum alleinigen Direktor des nun vereinten „k. k. Münz- und Antikenkabinettes“ bestellt wurde. Neumann verfolgte den Plan, ein vollständiges Antikenkabinett zu schaffen. Aus der Schatzkammer und den Schlössern Schönbrunn und Belvedere wurden antike Steinskulpturen, Büsten und Bronzen zusammengeführt und im Augustinergang der Hofburg untergebracht. Erst 1900 wurde die damalige Münzensammlung von der Antikensammlung getrennt. Einige für die Antike besonders wichtige Leihgaben aus dem heutigen Münzkabinett sind aber weiterhin in der Antikensammlung ausgestellt, wie zum Beispiel eine Silbermünze mit dem Abbild der legendären Cleopatra VII.

Eine bewegte Geschichte
Um die bald überfüllten Räumlichkeiten am Augustinergang der Hofburg zu entlasten, wurde 1823 eine große Zahl römischer Altertümer in den unterirdischen Hallen des von Peter Nobile erbauten Theseustempels im Volksgarten aufgestellt. Diese Räume, die auch für das Publikum geöffnet wurden, mussten allerdings aufgrund der dort herrschenden Feuchtigkeit bald wieder geschlossen werden. 1845 wurden sämtliche antiken Skulpturen und Inschriftsteine in das Untere Belvedere gebracht. 1880 wurden die Antiken der Ambraser Sammlung, 1923 jene der Sammlung Este-Catajo inventarisch übernommen. 1940 konnte durch die Eingliederung der Antiken aus dem damaligen Österreichischen Museum für Kunst und Industrie die Sammlung griechischer Vasen um zahlreiche kostbare Stücke vermehrt werden. Im Jahr 1891 übersiedelte die Antikensammlung vom Augustinergang in der Hofburg und aus dem Unteren Belvedere in das neu eröffnete Kunsthistorische Museum.

Sammeln mit Begeisterung
Spätestens im 16. Jahrhundert hatten die Habsburger am Wiener Hof begonnen, Antiken zu sammeln. Manche hervorragenden Objekte wurde deshalb schon früh erworben: die kostbare Gemma Augustea unter Rudolf II. (reg. 1576–1612), der Amazonensarkophag im 17. Jahrhundert, das Senatus Consultum de Bacchanalibus unter Karl VI. (reg. 1711–1740). 

Die vielen Bodenfunde des 18. und beginnenden 19 Jahrhunderts belebten das Interesse am griechisch-römischen Altertum neu und lösten einen unvergleichlichen Sammeleifer aus. Aus allen Teilen der Monarchie gelangten Objekte in die kaiserliche Sammlung nach Wien. Entscheidend für das Anwachsen der Sammlung waren aber auch Ankäufe aus Privatsammlungen, meist um sehr beträchtliche Beträge, durch die die Grundlage für den Bestand antiker Vasen, Skulpturen und Bronzen gelegt wurde. In der Folgezeit standen keine so bedeutende Geldmittel zur Verfügung, weshalb der systematische Ausbau der Sammlung unterbleiben musste.

Es werde Licht!
Dringende Bau- und Generalsanierungsarbeiten, insbesondere die durchgehende Elektrifizierung sämtlicher Ausstellungsräume sowie die Neuaufstellung der Objekte machten in den 1990er Jahren eine längere Schließung der Antikensammlung erforderlich. Erst durch diese Arbeiten wurde es möglich, die Antikensammlung durch die künstliche Beleuchtung auch abends zugänglich zu machen. Die aufwendige Modernisierung vieler Originalvitrinen in licht-, klima- und sicherheitstechnischer Sicht machte es möglich, den Charme der ersten Tage der Antikensammlung zu erhalten. Seit der Wiedereröffnung 2005 präsentiert sich die Sammlung aber nicht nur in neuem Licht, sondern auch erweitert auf neun Säle und sieben Kabinette. Die Zahl der ausgestellten Werke wurde gegenüber der alten Aufstellung um mehr als ein Drittel auf rund 2.500 Objekte erhöht.

Erfahren Sie mehr über die wissenschaftliche Arbeit der Antikensammlung.

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Weitere Ausstellungen

Unsere Ausstellungen führen Sie zurück in die traditionsreiche Geschichte unseres Hauses. Hier treffen bewährte Meisterwerke auf neu erschlossene Themen – ein Blick auf Kunst, Kultur und Vergangenheit, der die Sammlung kontinuierlich beleuchtet.