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Das Museum

Das Kunsthistorische Museum zählt zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt. In den reichen Sammlungen befinden sich Objekte aus sieben Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Besondere Schwerpunkte liegen in der Kunst der Renaissance und des Barock.

Aufgaben & Struktur

Das Kunsthistorische Museum bildet gemeinsam mit dem Weltmuseum Wien und dem Theatermuseum den KHM-Museumsverband, den größten Museumsverband Österreichs.

Der Verband ist eine wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts mit voller Rechtsfähigkeit und steht unter der Aufsicht des Bundeskanzlers der Republik Österreich, die vom Bundesminister für Kunst, Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport ausgeübt wird. Mit ca. 150 Kurator*innen, Konservator*innen und Restaurator*innen ist er eine der größten und bedeutendsten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Österreichs.

Geschäftsführung

Jonathan Fine, Ph.D.
Generaldirektor des KHM-Museumsverbandes
 
Dr. Paul Frey
Geschäftsführer

 

Kuratorium

Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer (Vorsitzende)
Dr. Brigitte Borchhardt-Birbaumer (Stv. Vorsitzende)
Dr. Andreas Brandstetter
Dr. Barbara Damböck
Dipl.Ing. Judith Engel MBA, MSC, MSc
Mag. Veronika Höfenstock 
MMag. Dr. Thomas Kohlert
Mag. Marianne Novotny-Kargl
Dr. Rudolf Scholten

Jahres- und Geschäftsbericht

Ausführliche Informationen über die vielfältigen Tätigkeiten des KHM-Museumsverbands finden Sie in unserem aktuellen Geschäftsbericht.

Jahres- und Geschäftsbericht 2023

Sammlungen des Kunsthistorischen Museums

Die umfangreichen Sammlungen des Kunsthistorischen Museums sind auf mehrere Gebäude verteilt.

Am Standort Burgring befinden sich die Gemäldegalerie, die Kunstkammer Wien, die Antikensammlung, die Ägyptisch-Orientalische Sammlung sowie das Münzkabinett.

Darüberhinaus befinden sich Sammlungen des Kunsthistorischen Museums in der Neuen Hofburg (Sammlung alter Musikinstrumente, Hofjagd- und Rüstkammer, Ephesos Museum), in der Hofburg (Kaiserliche Schatzkammer) sowie im Schloss Schönbrunn (Kaiserliche Wagenburg Wien).

Nachhaltigkeit

Die Klimakrise und deren Auswirkungen auf die Biodiversität ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir haben jetzt die Chance, diese zu beeinflussen, Maßnahmen zu setzen und Lösungsstrategien zu vermitteln.

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Geschichte & Architektur

Mit dem Beginn der Ringstraßenplanungen 1857 sah man sich nun in der Lage, die kaiserlichen Sammlungen in einem angemessenen, eigenständigen und mit moderner Hänge- und Gebäudetechnik ausgestatteten Neubau zu präsentieren - bis zum eigentlichen Bauwettbewerb sollten jedoch noch zehn Jahre vergehen. Es beteiligten sich 1867: die in Wien tätigen Architekten Hansen, Löhr, Ferstel und Hasenauer. Da sich Jurymitglieder und Bauherr über Monate hinweg nicht auf eines dieser Projekte einigen konnten, bezog man 1868 den im Museumsbau erfahrenen und international anerkannten Gottfried Semper in das Projekt mit ein. Auf kaiserlichen Wunsch hin führte er die Entwürfe Hasenauers in ein mehrheitsfähiges und baureifes Stadium. Zudem erweiterte er sie – letztlich auf antiken Städtebau zurückgreifend - zum sog. Kaiserforum: In Verlängerung der beiden Museumsbauten schlug er - ebenfalls symmetrisch angelegte-, mit segmentförmigem Vorbau versehene Baukörper vor. Der im rechten Winkel dazu gelegene leopoldinische Trakt der Hofburg sollte eine diesen Neubauten angepasste Fassade erhalten und in seiner Mitte den Thronsaal aufnehmen. Tatsächlich realisiert wurden die beiden Museumsbauten und der süd-östlich, zum Burggarten hin gelegene Teil der „Neuen Burg“.

1871 begann man mit den Bauarbeiten für die Museen

20 Jahre später, 1891 konnte eröffnet werden. Unter Sempers Einfluß waren die Fassaden des Hasenauerschen Museumsentwurfes geglättet und mit einem kunsthistorischen Skulptur- und Reliefprogramm überzogen worden. Die innere Struktur des Gebäudes kombiniert mehrere Bautraditionen: Vestibül, Stiegenhaus und Kuppelhalle bilden eine dramaturgische, den kaiserlichen Bauherren und seiner Vorgänger feiernde Einheit. Eine zusätzliche Raffinesse: der kreisrunde Deckenausschnitt im Vestibül, der bereits dem Eintretenden einen ersten Blick in die Kuppelhalle ermöglicht. Der Gang über die Treppe führt den Besucher an Antonio Canovas Theseus–Gruppe vorbei in die Kuppelhalle, den Höhepunkt der kaiserlichen Selbstinszenierung. Auf dieser Mittelachse verdichten sich barockisierende Dekorationselemente zu einem der feierlichsten und kostbarsten Innenräume des Wiener Späthistorismus, ja sogar des gesamten europäischen Museumsbaus.

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